Bergwacht Württemberg: Windentraining mit der DRF Luftrettung

Fünf Bergretter der DRK Bergwacht Württemberg trainierten zwei Tage zusammen mit der DRF Luftrettung bei Ihringen im Kaiserstuhl unter strengen Corona-Sicherheitsbedingungen die Rettung aus der Luft. An einem Tag wurden die Luftretter in den seit 2019 in Freiburg stationierte Helikopter vom Typ Airbus H145 eingewiesen, am zweiten Tag fand das praktische Training mit Helikopter und Winde statt.

Der in Freiburg stationierte Helikopter ist einer der drei in Baden-Württemberg stationierten Rettungshubschrauber, die mit einer Rettungswinde ausgestattet sind. Weitere Hubschrauber mit Winde, die den „Rettungsspezialisten Helikopter“ der Bergwacht, die eine spezielle Ausbildung für Einsätze mit dem Hubschrauber haben, für Windenrettungen zur Verfügung stehen sind in Stuttgart (Hubschrauberstaffel der Polizei) und Niederstetten (SAR Bundeswehr) stationiert.

Windeneinsätze sind höchst anspruchsvoll, müssen doch Pilot, Windenoperator und Luftretter bestens aufeinander eingespielt sein. Neben den rettungstechnischen Fähigkeiten spielt die Kommunikation per Funk sowie per Zeichen eine wichtige Rolle. Um dieses Zusammenspiel auch im Einsatzfall zu beherrschen, finden regelmäßige Trainings der Hubschrauberbesatzungen mit den Rettungsspezialisten Helikopter der Bergwacht statt. Dabei wird zum Beispiel das Ablassen der Retter vom Helikopter an dem bis 90 Meter langen Stahlseil ins unwegsame und steile Gelände geübt, um beispielsweise verunglückte Kletterer, verletzte Wanderer oder Waldarbeiter zu erreichen. Das Aufwinden von Patienten und Retter nach der medizinischen Versorgung stellt eine weitere Herausforderung dar.

Das ganztägige Windentraining verlief bei besten Wetterbedingungen ohne Zwischenfälle.

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